jeden Tag genussvolle Momente

Wann kommt es endlich, dieses glückliche Leben, bei dem alles passt, man sich gut fühlt, man alles mit Leichtigkeit schafft und dabei lustig und fröhlich ist?

Warten auf das Glück. Ich kenn das. Mit zwei Kindern, wenn die Tage turbulent und anstrengend sind, wenn ich wieder mal um acht Uhr abends im Bett bei den Kindern eingeschlafen bin, wenn meine Tochter in der Früh einen Wutanfall bekommt, weil sie nichts zum Anziehen findet oder wenn es fünf vor zwölf ist und ich immer noch nicht weiss, was ich kochen soll, wärs doch angebracht, dass das Leben endlich mal wieder leichter und unbeschwerter wäre. Wann kommt das endlich. Ich hätte mir das ja echt jetzt verdient.

Aber, bei genauerem Hinschauen, ist es ja schon da, dieses glückliche Leben. Wir haben alles in uns und um uns, was wir dafür brauchen. Ich hab das bis vor kurzem auch nicht glauben können. Aber es ist wirklich so. Ich habe vor einigen Tagen ein Buch gelesen, das mir in diesem Fall sehr geholfen hat. Darin stand: es sind die kleinen Dinge im Alltag die wir geniessen können, die uns ein glückliches Leben bescheren. Und die müssen nicht lange sein. Es genügen Sekunden. Sei es nur einen Schluck warmen Tee genießen. Einige Sekunden beim Waldspaziergang der Natur lauschen.

Den Wald riechen. Die Kinder beim Spielen kurz beobachten, beim Teigkneten spüren, wie sich das weiche Mehl mit dem klebrigen Ei verbindet. Bei einem Schluck Wein herausschmecken, ob er fruchtig oder herb ist. An einer Blume riechen, die Geborgenheit  bei einer Umarmung fühlen. Kurz bewusst spüren, wie das warme Wasser beim Duschen dem Körper entlangläuft. Eine Katze streicheln, den vorbeiziehenden Wolken zusehen. 

Es gibt soo viele Möglichkeiten, das Leben mit allen Sinnen zu erleben. Und ich finde, unsere fünf Sinne machen auch unser Leben glücklich. Es wird positiv im Gehirn abgespeichert. Wir fühlen uns wohl. Viele kennen das mit den Erinnerungen aus der Kindheit. Eine bestimmte Situation im jetzigen Leben fühlt sich gut an. Zum Beispiel ein bestimmtes Essen, oder ein bestimmter Geruch. Bei mir ist das das Lebkuchengewürz oder Zimt. Es erinnert mich an das gemeinsame Keksebacken mit meiner Mutter. Da habe ich vom leckeren Teig genascht und habe anschließend die Kekse dekoriert. Das ist für mich eine schöne Erinnerung. Oder auch das Essen von Äpfeln und Nüssen. Das erinnert mich an einen gemütlichen Nachmittag mit meiner Oma, die uns Kindern Äpfel aufgeschnitten hatte und von ihrem früheren Leben erzählte. Ich pflanze sehr gerne Kartoffeln in meinem Garten. Das erinnert mich daran, dass wir früher mal einen kleinen Kartoffelacker hatten, bei dem wir Kinder mit Papa die Kartoffeln anpflanzen und ernten durften.

Und so bin ich davon überzeugt, das unsere fünf Sinne maßgeblich für unser Glücksgefühl verantwortlich sind. Was kannst du in diesem Moment sehen, riechen oder vielleicht hören, was schön ist für dich? Ich sehe jetzt den Text vor mir und in mir steigt Zufriedenheit und Wohlgefühl auf.

 

 

Heidelbeeren kuscheln sich in Palatschinkendecke

 

Zutaten für 4 Personen als Hauptmahlzeit bzw. 8 Personen als Nachspeise:

  • 300 g Mehl (ich nehme die Hälfte Vollkorndinkelmehl)
  • 3 Eier
  • ca. 350 ml Milch
  • 400 g Heidelbeeren (können auch tiefgefroren sein)
  • Prise Salz, 1Pkg. Vanillezucker
  • Butterschmalz oder Öl zum Herausbacken

Mehl, Eier, Milch, Salz und Vanillezucker zu einem glatten Teig verrühren. Er sollte eine zähflüssige Konsistenz haben. (So wie ein normaler Palatschinkenteig) Einen kleinen Löffel Butterschmalz oder Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und einen Schöpfer voll Teig in der Pfanne verteilen. Nun eine handvoll Heidelbeeren streuen, kurz anbacken lassen und wenden. So mit allen Palatschinken verfahren.

Heiss, mit Zucker bestreut servieren.

Unsere ganze Familie liebt dieses einfache Essen, das ruck-zuck fertig ist. Praktisch, wenn Heidelbeeren auf Vorrat eingefroren sind, falls man spontan drauf Appetit hat (oder keine Lust auf aufwendiges Kochen hat).

 

Natur pur – auch beim Putzen

Basisrezept – Allesreiniger:

800 ml Wasser
1 Esslöffel Soda
1 Teelöffel Zitronensäure
2 Esslöffel (fest) oder 4 Esslöffel (flüssig) Schmierseife
ev. für guten Duft: Ätherische Öle wie ätherisches Zitronenöl, Teebaumöl, Orangenöl

Wasser aufkochen. Soda darin auflösen, fünf Minuten warten. Zitronensäure beigeben, umrühren. Schmierseife einrühren und ev. ätherisches Öl dazu, in Kunststoff – Flasche abfüllen und deutlich beschriften!

Anwendung: Für alle glatten Oberflächen in Wohnraum, Bad und Küche

Alle Zutaten bekommt man in der Drogerie.

Rezept ist von Sandra Haslinger, www.aromaspecials.at

Ruhe im Kopf

Ich möchte Dir und auch mir ein paar Sachen in Erinnerung rufen, die mir und ich denke vielen Anderen auch, immer wieder abhanden kommen.

Wir haben ja alle diese Kopfstimmen und Kopfgedanken, die nicht immer nett zu uns sind und uns demotivieren. Die uns etwas einreden, was irgendwann mal von Nutzen war. Aber jetzt im Leben so keinen Sinn mehr hat.

Es ist sehr spannend einen Tag mal auf diese Gedanken zu achten, die da in unserem Kopf entstehen. Dieser innere Dialog hat Einfluß auf unser Handeln.

Als mir das bewusst wurde, war ich teilweise schockiert über diese Manipulation in meinem Selbst. Es sind ziemlich viele angst- einredende, sich sorgende Gedanken, die mein Handeln enorm beeinflussen.

Dahinter steckt eine Strategie, die irgendwann einmal notwendig war, um gewisse Situationen gut zu meistern bzw. zu überstehen.

Ich sage mir bei solchen Gedanken laut oder im Stillen: „STOP! Ich möchte das nicht mehr.“ Dann ist mal kurz Ruhe im Kopf. Meist fängt das Ganze dann von vorne an und es ist echt mühsam am Anfang, dass für längere Zeit zu stoppen. Bei mir ist es nach drei Tagen leichter geworden. Sie werden immer wieder mal auftauchen, ich weiss aber was zu tung ist, damit ich ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert bin.

Ich denk, es ist gut, mit dieser Kopfstimme freundlich umzugehen und nicht dagegen anzukämpfen. Wenn sie kommt, dann in eine beobachtende Position gehen „Aha, da sind sie ja wieder, diese Gedanken,……“und darauf wie eine gute(r) Freund(in) zu reagieren. “ Ja du siehst die Sache so, das ist in Ordnung. Ich mache es heute trotzdem anders, weil es für mich jetzt das Richtige ist.“

Manchmal können schon umgewandelte Gedanken und Wörter eine Motivation bewirken. Das hört sich dann gar nicht mehr so tragisch an und bekommt mehr Leichtigkeit. Geht mehr zur Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

Von Destruktiven Gedanken zu konstruktiven und motivierenden Gedanken:

Wir kennen sie alle. Sätze wie:

  • destruktiv: „Mir fehlt die Zeit dafür……..“
  • konstruktiv: “ Wenn ich will, werde ich die Zeit finden.“

 

  •  destruktiv: „Ich muss unbedingt…….“
  • konstruktiv: „Müssen tu ich gar nichts! Aber ich kann/darf……“

 

  •  destruktiv: „Das kann auch nur wieder mir passieren.“
  • konstruktiv: „So was kann passieren und ist schon tausend Anderen passiert.“

 

  •  destruktiv: „Das ist ein großes Problem!“
  • konstruktiv: „Das ist eine neue Herausforderung!“

 

  •  destruktiv: „Das ist unmöglich. Das schaffe ich nie!“
  • konstruktiv: „Unmöglich ist gar nichts und ich habe schon so vieles geschafft!“

 

Das hört sich doch alles gar nicht mehr so schlimm an. ♥