forever learning

Habe grad meine Kopfhörer auf und singe lautstark mit bei „Eye of the Tiger“. Das ist Lebenslust pur. I love it. Gleich werd ich los tanzen. Musik hat für mich eine Wirkung, wie bei vielen der Alkohol. Mit dem Vorteil, dass ich nachher noch Autofahren kann bzw. sogar während dessen Musik konsumieren kann.

Es gibt etwas Neues: Ich habe wieder mit dem Lernen begonnen. Nach 20 Jahren erfolgreicher Englischabstinenz hab ich mich dazu entschlossen die Studienberechtigungsprüfung in Englisch zu machen. Da mein Mann sehr gut Englisch spricht, war es für mich immer klar, dass er das in den Urlauben übernimmt. Somit hatte ich ziemliche Berührungsängste dieser Fremdsprache gegenüber. Zumal ich schlechte Erfahrungen während der Schulzeit gesammelt hatte. Na ja, wie dem auch sei. Now I ´m learning it.

Und ja, es taugt mir. Ich glaub, mein Gehirn war unterfordert. Haushaltstätigkeiten sind zwar notwenig, aber recht viel denken muss man dabei ja nicht. Es tut total gut, wieder Input zu bekommen. Ich freu mich richtig, wenn ich mich am Vormittag zu den Büchern setz und Vokabeln und Grammik büffle. Vielleicht nimmt die Motivation ja mal ab, aber daran denke ich jetzt noch nicht. Im Juni ist die Prüfung, bis dahin sans noch a paar Monate. But: Yes, I can.

Wir Menschen sind gemacht fürs ewige Lernen. Immer wieder was Neues ausprobieren. Da wird das Leben spannend. Ein Aussteigen aus dem Hamsterrad, aus dem Alltag. Das kann klein anfangen. Ich habe mich auf ein Projekt eingelassen, wo ich auch eine Menge gelernt habe. Ich brauchte Durchhaltevermögen, viel Vertrauen in mich, eine Häkelnadel und Wolle – viel Wolle. Ich habe meiner Tochter eine Meerjungfraudecke gehäkelt. Ich, die handarbeiten hasste. Ja ich habs getan. Hab auch von Februar bis November dran gearbeitet.

 

In Zukunft werde ich noch einiges Lernen. Das nehm ich mir fest vor. Denn es tut so gut, etwas Neues zu können und sich weiterzubilden und sich weiter zu entwickeln. Das kann beruflich oder persönlich sein. Das Leben ist Bewegung und Veränderung. Wenn wir das ebenfalls sind, dann fließt es – das LEBEN. That´s live.

Habt ihr auch Lust etwas zu Lernen?

 

 

 

 

cremig-warmer Reis trifft auf kalte Kirsche

 

 

 

 

 

Das brauchst du für 4 Portionen:

  • 125 g Risottoreis
  • 1l Milch
  • Zucker, Zimt gemahlen

Milch mit Reis aufkochen, Zucker nach Belieben dazugeben. Eine Prise Zimt kommt auch noch hinein. Auf kleiner Flamme so lange kochen bis der Reis weich ist und eine cremige Konsistenz entsteht. Das dauert ungefähr 30 min. Immer wieder umrühren, damit nix anbrennt.

Mit Fruchtkompott servieren. Es passt hervorragend Kirsch- oder Pfirsichkompott dazu. Mhmmmm………..

Eigenlob tut gut

Komme gerade von meiner Osteopathiebehandlung. Der Therapeut schickt mich nach Hause mit einer Aufgabe, die für mich sehr ungewöhnlich klingt. Ich solle meine Zuverlässigkeit als Geschenk und Gabe sehen. Als eine Eigenschaft, die nicht jeder hat. Wenn ich mir bewusst werde, was ich Tag für Tag schaffe, organisiere und auf die Reihe kriege, dann werde ich mein Urvertrauen in mich und ins Leben wieder mehr spüren.

Über seine Worte muss ich nachdenken, was das heißt für mich. Ist es nicht selbstverständlich, daß man diese oder jene Eigenschaft hat? Für mich sind meine positiven Dinge, die ich gut kann und die mir in die Wiege gelegt wurden, nicht wirklich etwas besonders. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger überzeugt mich meine These jetzt.

Ja, mein Therapeut hat recht, es ist nicht selbstverständlich.

Ich kann auch noch gut zuhören und kochen, gut für Ordnung sorgen und wenns drauf ankommt pünktlich sein. Das und noch viele weitere Dinge kann ich gut. Mein Partner, meine Kinder, Freunde,….können auch etwas besonders gut, haben diese oder jene Eigenschaft, die sie auch als einzigartigen Menschen ausmachen.

Die Schwierigkeit dabei ist, wenn ich meine Eigenschaften als selbstverständlich ansehe, erwarte ich das auch von Anderen. Genauso sollen sie sein, ich kann und mach das ja auch so. Aber da nun mal jeder von uns anderes ist, funktioniert das nicht so. Es stellt sich Unzufriedenheit ein, weil der Andere doch nicht so ist, wie ich mir das wünsche.

Wahrscheinlich kennt das der Ein oder Andere auch. Vor allem Frauen – natürlich gibt es auch Männer – die sagen: das ist ja selbstverständlich, das kann ja jeder, das ist nichts besonderes, das mach ich jeden Tag, das wird erwartet, das hab ich einfach so gemacht.

Das Herunterspielen der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen, führt dazu, sich klein zu reden und sich eher abhängig und hilflos zu fühlen. Da ist es doch viel schöner, zu den eigenen positiven Eigenschaften zu stehen und sie auch zu würdigen. Sie als Gabe und Geschenk anzusehen. So fühlt es sich gleich kraftvoller und größer an. Und ja wir dürfen das!

Viele erwarten auch das jemand Anderer die Dinge sieht, die wir Tag für Tag vollbringen, uns dafür lobt, die Arbeiten würdigt. Wenn das nicht passiert, kommt Frust und Unzufriedenheit auf. Ich glaube, wir brauchen beides. Anerkennung von Außen und Selbstlob, damit wir unsere Fähigkeiten spüren, die wir geschenkt bekommen oder uns erarbeitet haben.

Ich habe beschlossen, wachsamer und liebevoller mit mir selbst umzugehen. Auch mal Innehalten und mein Werk betrachten und mir zu sagen: das hast du echt gut gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

außen knusprig, innen weich und saftig – Krautstrudel

 

 

 

 

 

Das brauchst Du für 4 Personen bzw. 2 Strudel:

  • 1 kleiner Krautkopf
  • 2 Zwiebel, 1Knoblauchzehe
  • 1 Pkg. Strudelteig
  • 1 D. Tomaten gestückelt
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Öl

Zwiebel klein schneiden, Knoblauch hacken, Krautkopf dünn hobeln. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und eine klein geschnittene Zwiebel anbraten, 2 EL Zucker dazu und kurz anschwitzen bis er karamellisiert. Kraut dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, mit 1/2 Tasse Wasser aufgießen und dünsten, bis das Kraut weich ist, abkühlen lassen.

Strudelblätter nach Pkg.-Anweisung auslegen, mit abgetropftem Kraut belegen und einrollen und mit flüssiger Butter bestreichen. Bei 180 Grad bei Ober- und Unterhitze backen bis die Strudel goldgelb gebacken sind. Das ist etwa nach 30 Minuten.

Für die Tomatensauce eine klein geschnittene Zwiebel und gehackten Knoblauch in 2 EL Öl anbraten, Tomatendose dazugeben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. 20 Minuten leicht dahinköcheln lassen.

Guten Appetit!