Ruhe im Kopf

Ich möchte Dir und auch mir ein paar Sachen in Erinnerung rufen, die mir und ich denke vielen Anderen auch, immer wieder abhanden kommen.

Wir haben ja alle diese Kopfstimmen und Kopfgedanken, die nicht immer nett zu uns sind und uns demotivieren. Die uns etwas einreden, was irgendwann mal von Nutzen war. Aber jetzt im Leben so keinen Sinn mehr hat.

Es ist sehr spannend einen Tag mal auf diese Gedanken zu achten, die da in unserem Kopf entstehen. Dieser innere Dialog hat Einfluß auf unser Handeln.

Als mir das bewusst wurde, war ich teilweise schockiert über diese Manipulation in meinem Selbst. Es sind ziemlich viele angst- einredende, sich sorgende Gedanken, die mein Handeln enorm beeinflussen.

Dahinter steckt eine Strategie, die irgendwann einmal notwendig war, um gewisse Situationen gut zu meistern bzw. zu überstehen.

Ich sage mir bei solchen Gedanken laut oder im Stillen: „STOP! Ich möchte das nicht mehr.“ Dann ist mal kurz Ruhe im Kopf. Meist fängt das Ganze dann von vorne an und es ist echt mühsam am Anfang, dass für längere Zeit zu stoppen. Bei mir ist es nach drei Tagen leichter geworden. Sie werden immer wieder mal auftauchen, ich weiss aber was zu tung ist, damit ich ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert bin.

Ich denk, es ist gut, mit dieser Kopfstimme freundlich umzugehen und nicht dagegen anzukämpfen. Wenn sie kommt, dann in eine beobachtende Position gehen „Aha, da sind sie ja wieder, diese Gedanken,……“und darauf wie eine gute(r) Freund(in) zu reagieren. “ Ja du siehst die Sache so, das ist in Ordnung. Ich mache es heute trotzdem anders, weil es für mich jetzt das Richtige ist.“

Manchmal können schon umgewandelte Gedanken und Wörter eine Motivation bewirken. Das hört sich dann gar nicht mehr so tragisch an und bekommt mehr Leichtigkeit. Geht mehr zur Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

Von Destruktiven Gedanken zu konstruktiven und motivierenden Gedanken:

Wir kennen sie alle. Sätze wie:

  • destruktiv: „Mir fehlt die Zeit dafür……..“
  • konstruktiv: “ Wenn ich will, werde ich die Zeit finden.“

 

  •  destruktiv: „Ich muss unbedingt…….“
  • konstruktiv: „Müssen tu ich gar nichts! Aber ich kann/darf……“

 

  •  destruktiv: „Das kann auch nur wieder mir passieren.“
  • konstruktiv: „So was kann passieren und ist schon tausend Anderen passiert.“

 

  •  destruktiv: „Das ist ein großes Problem!“
  • konstruktiv: „Das ist eine neue Herausforderung!“

 

  •  destruktiv: „Das ist unmöglich. Das schaffe ich nie!“
  • konstruktiv: „Unmöglich ist gar nichts und ich habe schon so vieles geschafft!“

 

Das hört sich doch alles gar nicht mehr so schlimm an. ♥

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